Makula­degeneration (AMD) und Behandlung durch intra­vitreale Injektionen (IVOM) in unserer Augen­arzt­praxis in Nürnberg

Was ist Die altersabhängige Makula­degeneration (AMD)?

Unter altersbezogener Makula­degeneration (AMD) versteht man einen schweren Sehverlust im Zentrum der Netzhaut im zunehmenden Alter. Wird die AMD frühzeitig erkannt, kann man deren Fortschreiten häufig aufhalten. Deshalb ist die Früherkennung durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen besonders wichtig. Hierbei beurteilt der Augenarzt, ob Veränderungen in der Netzhaut vorliegen.

Für die Untersuchung des Augenhintergrundes wird ein Medikament ins Auge getropft, das die Pupille vorübergehend weit stellt. Danach können Sie einige Stunden nicht mit dem Auto fahren.

Wie behandelt man die Makula­degeneration und was ist eine intra­vitreale Injektion (IVOM)?

Verschiedene Erkrankungen am Auge können nur durch Einspritzen von Medikamenten in den Glas­körper des Auges behandelt werden. Dies nennt man intra­vitreale Injektion.

Ab wann sollte man eine Vorsorge­untersuchung durch­führen?

Der Berufsverband der Augenärzte (BVA) rät dazu, ab dem 60. Lebensjahr etwa alle zwei Jahre eine Vorsorgeuntersuchung durchzuführen.

Warum muss man mitunter Medikamente in das Augeninnere spritzen?

Nimmt man Medikamente z.B. in Tablettenform (also „oral“) ein oder spritzt diese in die Blutbahn („intravenös“), werden oft nur winzige Spuren des Medikaments in das Augeninnere transportiert. Daher müsste man die Medikamentendosis sehr stark erhöhen, um die gewünschte Wirkung im Augeninneren zu erzielen. Dies ist aber meist für den restlichen Körper (in dem der Wirkstoff eigentlich nicht nötig ist) mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden. Daher ist es gelegentlich notwendig, das Medikament direkt in das Augeninnere einzuspritzen. Der Wirkstoff gelangt somit leicht an die Netzhaut, ohne im Körper unnötige Nebenwirkungen zu erzeugen.

Welche Erkrankungen behandelt man mit einer intravitrealen Injektion?

Die intravitreale Injektion setzt man häufig zur Behandlung der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) ein. Dabei spritzt der Arzt Antikörper oder Antikörperfragmente in den Glaskörper des Auges ein.

Daneben wird diese Technik zum Einspritzen von Kortison bei Entzündungen im Auge (intraoculare Entzündungen) als auch bei Netzhautschäden infolge einer Zuckererkrankung (Diabetes) eingesetzt.